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Dieses Thema hat 8 Antworten
und wurde 515 mal aufgerufen
 Bayer 04 Leverkusen
Geschwister Fürchterlich ( Gast )
Beiträge:

31.07.2007 12:51
Alles nix ohne Schnix Antworten

Heute morgen war ein sehr netter Artikel im Kölner Stadtanzeiger, den ich euch nicht vorenthalten möchte (unbedingt die Beurteilung über Herrn Kießling lesen: Köstlich... vorallem für Leute, die in der Weltmetropole Ennepetal waren):

Alles nix ohne Schnix
VON CHRISTIAN OEYNHAUSEN, 30.07.07, 20:20h



24 Spieler haben die Saisonvorbereitung bei Bayer absolviert. Trainer Michael Skibbe hat einen großen personellen Umbruch zu bewältigen. Nach den Eindrücken der Vorbereitung scheint ihm dies zu gelingen - eine Einzelkritik.

René Adler: Hat Hans-Jörg Butt in die Kündigung getrieben und nun den sichersten Stammplatz von allen in Leverkusen. Wenn er gesund ist, spielt er. War aber in den letzten Jahren lange verletzt. Ein längerer Ausfall ist ein Horror-Szenario, das Leverkusen bewusst in Kauf nimmt.

Benedikt Fernandez: Stand nach Butts Roter Karte und vor Adlers Machtübernahme zweimal im Tor. Solange Adler da ist, kann er nur in einem anderen Klub Nummer eins werden.

Erik Domaschke: Solider Keeper, der hauptsächlich im Oberligateam eingesetzt wird.

Gonzalo Castro: Der stille Rechtsverteidiger schleppte sich überspielt und matt bis an das letzte Saisonende. Jetzt ist er wieder frisch und zeigt, warum er mit 20 bereits A-Nationalspieler ist: Übersicht, Ruhe, starkes Stellungsspiel, gute Ballbehandlung. Stammplatz, so lange die Kräfte reichen.

Assimiou Touré: Ein schönes Beispiel dafür, wie ein paar gute Flanken das Leben verändern können. Togos WM-Teilnehmer sollte schon ausgeliehen werden. Dann schlug er in den Tests gute Bälle in den Strafraum. Jetzt darf er als Reservist bleiben.

Lukas Sinkiewicz: Hat alle guten Eigenschaften mitgebracht, die man aus Köln von ihm kannte: Kopfballstärke, Kampfkraft, charismatische Persönlichkeit. In der Innenverteidigung erster Stammplatzkandidat. Verpasste allerdings die letzten Tests wegen einer Knieverletzung.

Karim Haggui: Hat sich von seinen schwachen letzten Spielen der Vorsaison erholt. Wurde im letzten gegen Rom wegen einer Mini-Verletzung geschont, um für St. Pauli fit zu sein. Das ist das Zeichen an

Manuel Friedrich, dass der Ex-Mainzer den Konkurrenzkampf nicht gewinnen wird, nur weil er 2,5 Millionen Euro gekostet hat. Um Längen verdrängt hat der Nationalspieler bisher keinen. Auch nicht:

Jan-Ingwer Callsen-Bracker, den ehrgeizigen Norddeutschen mit dem strammen Schuss, der sich in den Kopf gesetzt hat, bei Bayer 04 zu reüssieren und nicht locker lässt. Das imponiert auch denen im Klub, die Callsen-Bracker noch vor zwei Jahren zu dünn, zu weich, zu wenig clever oder zu hölzern fanden.

Hans Sarpei: Der Ghanaer wurde aus Wolfsburg geholt, um „Tiefe“ in den Kader zu bringen, wie es so schön heißt. Wurde dann sogar an der Oberfläche des Kaders gesehen. Solider Außenverteidiger, links wie rechts einsetzbar.

Vratislav Gresko: Der slowenische Rückkehrer soll so lange hinten links verteidigen, bis Arturo Vidal bereit ist. Wird sich dann als regelmäßiger Bankspieler wiederfinden.

Simon Rolfes: Im defensiven Mittelfeld gesetzt. Spielt diese Saison um einen großen Anschlussvertrag in Leverkusen oder anderswo und um ein EM-Ticket.

Carsten Ramelow: Vor seinem vielleicht letzten Jahr als Profi noch einmal zum Kapitän ernannt. Nach einer schwierigen Saison mit zwei Knie-Operationen wieder fit. Wird oft mit Schwegler oder Faty rotieren. Es sieht nach einem harmonisch gleitenden Übergang in eine Funktionärskarriere aus.

Pirmin Schwegler: Ist als Ramelow-Nachfolger eingeplant. Der Schweizer könnte die Entdeckung der Saison werden. Auch Nationaltrainer Köbi Kuhn bat im Trainingslager bereits zum Einzelgespräch.

Ricardo Faty: Es klang erst wie eine milde Form von Abschiebung, als es hieß, der AS Rom würde noch irgendeinen Mittelfeldmann aus seiner Reserve nach Leverkusen schicken. Die Überraschung: Der lange Franzose mit Champions-League-Erfahrung kann viel mehr. Faty hat Übersicht, ist ballsicher und außerdem ein Fremdsprachentalent.

Arturo Vidal: Der Chile mit den bunten Haaren deutete bei der U-20-WM Superstar-Potenzial an und kann angeblich auf allen Defensiv-Positionen außer dem Tor spielen. Der 5,6-Millionen-Mann aus Chile muss sich aber erst eingewöhnen, die Sprache lernen, einen guten Friseur finden, ist Tausende Kilometer weit weg von Muttern und erst 20 Jahre alt. Braucht Geduld.

Stefan Kießling: Der Stürmer findet die neue Rolle auf dem rechten Flügel zwar nicht toll, spielt sie aber ganz gut. Entwickelt dort draußen neuerdings einen schweren Beißreflex beim Anblick von Schiedsrichter-Assistenten.

Paul Freier: Von Skibbe im Vorjahr als idealer Joker entdeckt. Sein Problem: Ideale Joker im Verein fahren nicht mit der Nationalmannschaft zur EM.

Tranquillo Barnetta: Der Schweizer ist besser in Form als zu irgendeinem Zeitpunkt der Vorsaison. Muss das auch sein, denn sein Rivale auf dem linken Flügel ist nicht mehr der freundliche Defensiv-Verweigerer Athirson, sondern:

Sascha Dum, der pfeilschnell ist und Zug zum Tor hat, der aber seinen Trainer manchmal mit seinen taktischen Defiziten nervt, beziehungsweise mit seinem Lerntempo beim Beseitigen derselben.

Bernd Schneider: Eigentlich müsste Leverkusen für Schneider, genannt „Schnix“ eine Steigerungsform von „unersetzlich“ erfinden. Nur mit ihm ist Bayer 04 eine überdurchschnittliche Mannschaft.

Sergej Barbarez:
Trägt die 36 als Ausweis seines Alters auf dem Rücken und ist damit sozusagen die offizielle Geheimwaffe. Immer noch ein toller Kicker, immer noch ein fies gefürchteter Gegenspieler, aber körperlich nicht mehr der Mann für 50 Saisonspiele.

Theofanis Gekas: Integration? Deutsch lernen? Moderner Fußball, in dem der Stürmer erster Verteidiger ist? Wozu? Bei so was versteht der grimmige Grieche nur Bahnhof. Dafür versteht er Bernd Schneiders Zuspiele und haut die Dinger rein. 14 Stück in der Vorbereitung. Unglaublicher Typ.

Michal Papadopulos: Soll sich schon seit eineinhalb Jahren bewähren und darf das noch eine weitere Saison tun, bis Patrick Helmes aus Köln kommt. Wird auch als Übersetzer für Gekas gebraucht.

Sergej Offline

Hüter(in) des Wissens



Beiträge: 337

31.07.2007 13:08
#2 RE: Alles nix ohne Schnix Antworten

...mein Favorit ist die Einschätzung von Theofanis Gekas: Weltklasse !

Gruß an die Fürchterlichen!

Joerg

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man kann sich drehen und wenden wie man will, der Arsch bleibt immer hinten...

Wsidm Offline

Erleuchteter


Beiträge: 1.215

01.08.2007 15:10
#3 RE: Alles nix ohne Schnix Antworten

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Was soll ich denn machen?!
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Jorgito Offline

Erhabene(r)



Beiträge: 419

02.08.2007 09:44
#4 RE: Alles nix ohne Schnix Antworten

Hört sich doch alles ganz gut an! Wird bestimmt ne interessante Saison und hoffentlich trifft der Gekas auch weiter so in der Liga.

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Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien.

Wsidm Offline

Erleuchteter


Beiträge: 1.215

20.08.2007 16:26
#5 RE: Alles nix ohne Schnix Antworten
Naja, bis jetzt würde ich mal locker von einem verpatzten Saisonstart sprechen....

Drei Pflichtspiele und dabei kein einziges Tor. Vielleicht sollte Herr Skibbe mal über seine taktische Formation 1-4-5-1 nachdenken.
Oder aber den Spielern "erlauben" Fußball zu spielen. Aus irgendwelchen Gründen wirken die vollkommen gehemmt und ohne jeglichen Mumm. Ich glaube nicht, dass die nicht wollen nur irgendwie sind die nicht "heiß". Und Gekas bekommt nur sehr viele bescheidene Bälle. Wenn er dann seine einzige Chance im Spiel nicht nutzt, reden schon ein paar erste Idioten von "Fehleinkauf" .

Woran liegt's? Können es die Jungs nicht besser oder ist der Trainer nicht in der Lage, die Mannschaft richtig einzustellen?
Schlimm ist, dass gestern auch noch Schneider seeehr schwach und teilweise sogar lustlos gespielt hat. Wenn Adler nicht noch den einen oder anderen toll gehalten hätte und Pfosten und Latte nicht im Weg gestanden hätten, wäre der Hamburger Sieg höher ausgefallen.

Ich war nach dem Spiel jedenfalls ziemlich sauer. Nicht wegen der Niederlage, sondern wegen der Leichtigkeit, mit der man sich in dieses Schicksal ergeben hat. Ich fand's und , dass man so wenig aus seinen Möglichkeiten macht!!!
Aber ohne Biss geht's in der Bundesliga eben nicht....!

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Was soll ich denn machen?!
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Christian Offline

Weise(r)



Beiträge: 559

20.08.2007 17:30
#6 RE: Alles nix ohne Schnix Antworten

die spielen wie der trainer ist, bieder, langweilig und ohne mum.
viele mannschaften spielen nur mit einem stürmer, stellen dafür aber 5 in die abwehr und die prügeln sich dann um den einzigen angreifer.

gruß
chistian

Klausi Offline

Erleuchtete(r)



Beiträge: 842

21.08.2007 08:37
#7 RE: Alles nix ohne Schnix Antworten

Tja leider bewahrheitet es sich mal wieder, vielleicht doch ne Gurkentruppe oder doch nen Geurkentrainer ?

dschwalli Offline

Strebsamer Geist



Beiträge: 188

21.08.2007 13:03
#8 RE: Alles nix ohne Schnix Antworten

Ich denke Gurkentrainer. Die Analyse von Wsidm finde ich 100% korrekt. Ich hab mir den ganzen Mist auch noch live im Stadion ansehen können. Hat mir ein an sich sehr schönes WE in Hamburg vermiest.

Stevie Offline

Weise(r)


Beiträge: 615

21.08.2007 20:23
#9 RE: Alles nix ohne Schnix Antworten

wenn da nicht bald was passiert, dann ist die Trainerdiskussion mehr als berechtigt !

http://www.stefanesser.homepageprogramme.de

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