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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 266 mal aufgerufen
 Bayer 04 Leverkusen
Jorgito Offline

Erhabene(r)



Beiträge: 419

12.01.2007 12:48
... und weiter mit Kontinuität. Aber wohin??? Antworten

... und weiter mit Kontinuität. Aber wohin???

In sport1.de gibt es ein Intervie mit Skibbe und im kicker.de auch einen kleinen Bericht.

Fakten:
- Vertragsverlängerung mit Skibbe bis 2009! Warum so lange? 1 Jahr wäre zunächst genug, da schwimme ich auf einer Wellle mit Armin Veh.
- Vertragsverlängerung mit Völler bis 2010 finde ich gut.
- keine Neuverpflichtungen im Winter finde ich gefährlich.
- Ziel lt. Skibbe Platz 5 oder 6? Verstehe ich nicht, Platz 6 ist m.E. zu wenig. Man sollte sich höhere Ziele stecken! da klingt mir zuviel Zufriedenheit durch.


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Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien.

superwotan Offline

Erleuchteter

Beiträge: 1.206

12.01.2007 16:13
#2 RE: ... und weiter mit Kontinuität. Aber wohin??? Antworten

Zitat von Jorgito

- Vertragsverlängerung mit Skibbe bis 2009! Warum so lange? 1 Jahr wäre zunächst genug, da schwimme ich auf einer Wellle mit Armin Veh.



kann ich auch nicht nachvollziehen. ich war ja anfang der saison entschiedener gegner von veh (gibt ja darüber viel im vfb-fred zu lesen ), aber die einstellung von ihm bzgl. der verlängerung um 1 jahr find ich klasse. dazu mal wieder ein interview aus der stuttgarter zeitung von heute (s. u.). ich weiß, gehört eigentlich in den vfb-fred, passt aber denke ich ganz gut in jorgitos fred. vor allem kann ich die entscheidung eines längerfristigen vertrages zu diesem zeitpunkt nicht nachvollziehen. ende letzten jahres sollte schon mal der vertrag klar gemacht werden. dann gab es ne negativserie beim bayer und es hieß, es bestünde keine eile mit der vertragsverlängerung. nun schon wieder die kehrtwende. kann das sein, dass das auf völlers mist gewachsen ist, da die beiden doch ganz gut befreundet sind? oder liege ich da vollkommen falsch?

"Armin Veh will in Dubai die Voraussetzungen schaffen, um den VfB Stuttgart auf Erfolgskurs zu halten. Im Trainingslager äußerte sich der Cheftrainer der Roten über seine Vertragsverlängerung sowie die Transferpolitik und die Perspektive des Vereins.
Herr Veh, Glückwunsch zum neuen Vertrag.
Armin Veh: Es war kein großes Geheimnis, dass ich verlängere. Warum sollte ich weggehen?

Bleiben wollen Sie vorerst aber auch nur ein Jahr. Das ist überraschend.
Armin Veh: Was habe ich für ein Risiko? Wir Bundesligatrainer verdienen gut und haben materiell nichts zu befürchten. Manche tun so, als ob bei einem Rauswurf die Existenz kaputtgeht. Das ist doch ein Witz.

Bei der jetzigen Lösung haben Sie auch mehr Freiheiten, wenn ein Angebot käme.
Armin Veh: Ich bin keiner, der dahin rennt, wo er mehr Geld verdient. In Reutlingen hätte ich jedes Jahr wechseln können. Da gab es etliche Angebote. Wichtig ist, dass es fair zwischen Trainer und Verein zugeht. Über Geld haben wir bei meinem neuen Vertrag noch gar nicht gesprochen. Das ist zweitrangig.

Trainer äußern sich gewöhnlich anders.
Armin Veh: Ich weiß. Selbst in aussichtsloser Situation behaupten viele, sie hätten noch einen Draht zu den Spielern oder sie wollten das Team nicht im Stich lassen. Dabei geht es doch nur um Kohle. Wer selbst aufhört, bekommt nichts mehr. Da ist viel Heuchelei dabei.

Ihr neuer Kontrakt läuft bis 2008. Wo sehen Sie den VfB Stuttgart dann?
Armin Veh: Die Mannschaft hat viel Potenzial. Alle reden immer von den Jungen, dabei ist Arthur Boka auch erst 23 Jahre alt oder Thomas Hitzlsperger 24. Mit Letzterem werden wir bald über eine Vertragsverlängerung reden. Genauso mit Matthieu Delpierre. Wenn es klappt, alle zusammenzuhalten, hat dieses Team Perspektive.

Wie lange brauchen die Jungen noch, damit der VfB konstant oben mithalten kann?
Armin Veh: Es liegt nicht nur daran. Man muss das Ganze sehen. Dazu gehört auch, welche Transferpolitik wir im Sommer machen. Jetzt ist entscheidend, wen wir dazuholen. Das werden nicht so viele sein. Das Motto lautet: Klasse statt Masse. Wir wollen zwei bis drei Feldspieler, die uns weiterhelfen, und natürlich einen Torwart. Unter anderem soll noch ein Stürmer kommen. Einer ist ja schon vom Markt, den wir gerne gehabt hätten. Jan Schlaudraff wechselt zum FC Bayern.

Einen Mini-Neuzugang gab es jetzt schon. Tobias Weis gehört nun fest zum Kader.
Armin Veh: Er ist dabei, weil er gute Leistungen bei den Amateuren gezeigt hat. Er wird in der Rückrunde bei uns bleiben.

Aber unbegrenzt junge Spieler einzusetzen funktioniert auch nicht.
Armin Veh: Nein, es kann auch keiner erwarten, dass ich mit lauter 18- und 19-Jährigen spiele. Dann können wir uns für die U 21 anmelden. In der Bundesliga geht das nicht, wenn man den Anspruch hat, in den Uefa-Cup zu kommen. Das wäre ein bisschen zu viel verlangt. Aber den Tobi verkraften wir schon noch. Zumal in der Winterpause kein weiterer Spieler kommt.

Hat sich damit die Diskussion um HSV-Stürmer Benjamin Lauth erübrigt?
Armin Veh: Erledigt hat sich das Thema noch nicht - denn es kommt nur niemand dazu, wenn wir niemanden abgeben. Ob uns ein Spieler verlässt, liegt nicht an mir.

Sie sprachen gerade vom Anspruch Uefa-Cup. Wurde das Ziel nun zumindest intern fest ausgegeben?
Armin Veh: Was intern ist, bleibt intern. Fakt ist, dass wir auf dem vierten Platz stehen und ein Ziel haben. Aber es macht keinen Sinn, zusätzlichen Druck von außen aufzubauen. Das ist für die Jungs nicht positiv. Dass jeder den Uefa-Cup erreichen will, ist doch ganz klar.

Der Entwicklung Ihres Teams würde es auch nicht schaden.
Armin Veh: Es wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung. Die Jungen würden sich noch schneller verbessern, wenn sie auf europäischer Ebene spielen. Und wenn wir uns qualifizieren, wollen wir auch drin bleiben.

Ist das ein Seitenhieb auf die mageren Vorstellungen der Bundesligisten zuletzt im Uefa-Cup?
Armin Veh: Ich habe immer den Eindruck, da kämpfen manche Clubs das ganze Jahr um die Teilnahme am Uefa-Cup. Und kaum sind sie drin, sagen sie, die Bundesliga ist viel wichtiger. Deshalb reißen die deutschen Mannschaften dort nichts. Wenn wir es schaffen sollten, werden wir den Uefa-Cup sehr ernst nehmen.

Der Weg dorthin wird nicht einfach. Die Erwartungshaltung wächst, die Gegner nehmen den VfB ernster. Das hat man schon zum Ende der Hinrunde gesehen.
Armin Veh: Aber meine Jungs sind heiß, gierig und selbstbewusst. Die wollen das bestätigen, was sie in der Vorrunde gezeigt haben. Und sie werden bei jedem Spiel Erfahrungen sammeln und besser werden - mit allen Schwankungen, die es gibt.

Befürchten Sie einen Einbruch?
Armin Veh: So ein richtiges Tal hatten wir noch nicht. Auch wenn wir zuletzt nicht mehr berauschend gespielt haben. Es war aber zumindest noch ordentlich. Reden wir lieber nicht über einen Einbruch, sonst kommt er erst recht. Vielleicht hatten wir unser Tief ja in den vergangenen 14 Tagen. Das wäre mir am liebsten."

Stuttgarter Nachrichten 12. Januar 2007
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"Wenn einer nen dicken Haufen legt, dann kann ich nicht sagen: Mhhmm, das ist ja mal lecker Schoko-Pudding!"

Knienix Offline

Godmachine


Beiträge: 863

14.01.2007 03:48
#3 RE: ... und weiter mit Kontinuität. Aber wohin??? Antworten

Cooles Interview vom einst gehassten - im Ernst, richtige Einstellung und kein bloedes rumgenoehle.
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Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt so ist wie sie ist. Aber es ist deine Schuld wenn sie so bleibt.

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